Die Expedition der Tiefseepiraten Theater der Nacht

Premiere des Stücks „Expedition der Tiefseepiraten” im Theater der Nacht in Northeim

Rasante Jagd ganz ohne Worte

Northeim. Eine rasante Verfolgungsjagd auf hoher See spielte sich im Theater der Nacht ab. Im Stück „Expedition der Tiefseepiraten” will der Kapitän seine entführte Frau befreien. Das Premierenpublikum gab mit lang anhaltendem Applaus am Ende ein klares Votum ab.



Toll: Die „Schrägen Vögel” Sven Greiff, Barbara Brockhausen, Martin Labedat, David Nolte unterstützten die Schauspieler Ruth Brockhausen, Christoph Buchfink, Gudrun Stockmann, Heiko Brockhausen und Hendrika Ruthenberg. Foto: Schrader
Toll: Die „Schrägen Vögel” Sven Greiff, Barbara Brockhausen, Martin Labedat, David Nolte unterstützten die Schauspieler Ruth Brockhausen, Christoph Buchfink, Gudrun Stockmann, Heiko Brockhausen und Hendrika Ruthenberg. Foto: Schrader



Nur mit der Kraft ihrer Gestik zogen die Schauspieler ihr Publikum in ihren Bann. Mit den Ganzgesichtsmasken fallen Sprache und Mimik als Ausdruckskraft weg. Die Akteure überzeugten mit ihrem Können, wie Ruth Brockhausen, die als Kapitän zu sehen war. Mit dabei waren auch Christoph Buchfink (Mart und Don Rico), Gudrun Stockmann (der Kleine), Heiko Brockhausen (der Dieb und Mart von Don Rico) und Hendrika Ruthenberg (die Frau vom Kapitän). Eindrucksvoll unterstützte die Musik der Hausband „Die Schrägen Vögel” mit Sven Greiff, Barbara Brockhausen, Martin Labedat und David Nolte die Handlung.

Kein Platz für Requisiten

Vor acht Monaten hatte das Theater-Team gemeinsam die Geschichte der Tiefseepiraten entworfen. Masken wurden angefertigt, ein Bühnenbild entworfen und mehrmals geprobt. Die Regie hatte der Spanier Paco Gonzalez. „Jetzt haben wir kein Platz mehr für Requisiten”, sagte Theater-Chefin Ruth Brockhausen. Mit dem neuen Stück habe das Theater 15 Stücke im Repertoire mit den dazugehörigen Masken und Requisiten.
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- HNA: „Premiere des Stücks „Expedition der Tiefseepiraten” im Theater der Nacht in Northeim - Rasante Jagd ganz ohne Worte” - 04.11.2010 - Schrader