Die Expedition der Tiefseepiraten Theater der Nacht

Northeimer Theater der Nacht brillierte mit der „Expedition der Tifseepiraten”

Sprachlose Seeräuber

Northeim. Fast zwei Stunden Theater, kein Wort wird gesprochen, und trotzdem, ist das Publikum verzaubert. Dieses Kunststück brachte das Northeimer Theater der Nacht mit seiner Produktion „Die Expedition der Tiefseepiraten” fertig.

Auf der Bühne agierten Gudrun Stockmann, Hendrika Ruthenberg, Ruth und Heiko Brockhausen sowie Christoph Buchfink. Sie trugen zu ihren Rollen passende, selbst geschneiderte Kostüme und Köpfe aus Pappmachee. Solche Masken haben nur einen Ausdruck. Aber durch Kopfneigung, Körperhaltung und Gesten schaffen es die hervorragenden Spieler, jedwede Gefühlsregung auszudrücken. Am Ende der Geschichte sind die Bösewichter erstochen oder ertrunken und die drei Guten überleben mit Not.

Publikumsliebling war der tollpatschige Schiffsjunge, der das Baby der Heldin gleich zweimal rettete. Gudrun Stockmann bekam zu Recht Szenenapplaus für das Wellenreiten in einer Holzkiste.

Aufpassen wie ein Luchs mussten die vier exzellenten Musiker der Hausband „Die schrägen Vögel”, die seitlich neben dem Gestühl saßen. Sie lieferten punktgenau die Geräusche zum Geschehen auf der Bühne.

Zusätzlich untermalte die Band das gesamte Stück mit passender Musik in den verschiedensten Stilen. Unvergessen wird den Zuschauern der Kochtopf-Tango bleiben.

Der Schlussbeifall wollte kein Ende nehmen.



Eine starke Truppe: Die Mitwirkenden bei der „Expedition der Tiefseepiraten” - Foto: Eriksen
Eine starke Truppe: Die Mitwirkenden bei der „Expedition der Tiefseepiraten” - Foto: Eriksen



- HNA: „Sprachlose Seeräuber - Northeimer Theater der Nacht brillierte mit der „Expedition der Tifseepiraten” - 26.11.2013 - Anne-Lise Eriksen